Noch immer großartig: Douglas Adams erklärt das Wildleben

Für viele ist Douglas Adams nur dieser Typ, der „per Anhalter durch die Galaxis“ schrieb, ein Buch, dessen tiefe Weisheit sich nicht jedem mitteilt. Adams Kunst war es gerade, tiefe Einsichten in ein vermeintlich albernes Kleid verpacken zu können. So enthält auch der „Anhalter“ regelrecht geniale Momente, wie beispielsweise die Errechnung der Formel zum Erreichen der Überlichtgeschwindigkeit aus der Disparität zwischen dem, was man in einem Restaurant konsumiert und dem, was man am Ende bezahlt.

Aber Adams war nicht nur Satiriker, sondern auch engagierter Journalist und Essayist und – gerade in seinen letzten Jahren – zutiefst an Naturwissenschaften und der Erhaltung der Natur interessiert. Legendär sind die Vorlesungen, die er weltweit nach der Produktion seiner in Buch- und Radioform veröffentlichten Natur-Doku „Last Chance to see“ hielt (deutsch: Die Letzten ihrer Art). Mein persönliches Highlight sind seine Einsichten ins Liebesleben des Kakapo, die es in verschiedenen Versionen gibt. Hier ist eine, die er nur wenige Wochen vor seinem viel zu frühen Tod an der University of California hielt:

Lust auf mehr? Die vollständige Vorlesung kann man sich hier ansehen. Lohnt sich.