Auslieferung: Der Tag der Wahrheit

Heute beginnt der Verkauf des Viktorianischen Vibrator, auch Amazon hat in den Morgenstunden die Auslieferung begonnen. Ich selbst habe die ersten Exemplare auch erst gestern in der Hand gehalten.

Mit der Vorab-Belieferung der Verlosungsgewinner wird es darum nichts. Ein bisschen Geduld, bitte: Bis Anfang der Woche  sollte das Buch aber im Briefkasten landen. Ich komme erst heute dazu, die Bücher zu signieren und rauszuschicken. Gestern war Buchmesse angesagt und ein cooler Termin in Frankfurt, der ebenfalls mit dem Buch zu tun hatte: Er ergab sich aus der Verlosungsaktion, die in diesem Fall zu einem Kontakt führte, der sich in einem Artikel bei SPIEGEL ONLINE niederschlagen wird – mehr in der nächsten Woche.

Bei mir steigt nun die Spannung, wie das Buch wohl ankommen wird. Quantitativ – eine interessante Frage: wie groß kann diese Nische sein? – und mehr noch qualitativ.

In vordigitalen Zeiten konnten sich Autoren, was die Frage nach dem Verkaufserfolg anging, noch Hoffnungen machen über Auflagen und erfuhren oft erst nach einem Jahr oder mehr, ob die sich dann tatsächlich verkauft haben oder als Remittenten zwecks Einstampfung wieder beim Verlag landeten. Es gibt Leute, die haben es lieber so, ich gehöre nicht dazu. Transparenz sorgt für Erdung und schützt vor Flausen und Illussionen. Besser ist das.

Die schafft zum Beispiel das Verkaufsranking beim Versandhändler Amazon, auch wenn das bei Fachbüchern oft ernüchternd ausfällt (oder gerade deshalb!). Der Vibrator geht dank einiger Vorbestellungen da heute morgen folgendermaßen ins Rennen:

– gedruckte Ausgabe: Platz 20.854
– Kindle-Ausgabe: Platz 16.039

Das gedruckte Buch steht damit rund 2 Millionen Plätze besser als noch vor einer Woche. Mal schauen, was daraus noch wird.

P.S.: Während ich diesen Blogeintrag geschrieben habe, wurde auch das Ebook freigeschaltet.