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„Die ersten ihrer Art“ zu schreiben war mir einerseits ein Fest, andererseits ein echtes Anliegen. Das Buch stellt die 33 teils monumentalen Statuen prähistorischer Lebewesen vor, die der Bildhauer Benjamin Waterhouse Hawkins, beraten vom Paläontologen Richard Owen 1853/54 im Süden von London errichtete.

Sie stehen dort noch immer und werden zurzeit endlich auch restauriert. Hawkins Monster sind Monumente menschlicher Genialität, die einen der wichtigsten Punkte in unserer Kulturgeschichte markieren – den Zeitpunkt, als wir begriffen, dass wir nicht Produkte göttlicher Fügung sind, sondern im Kontext der Evolution des Lebens stehen.

Sie sind der in Stein und Beton gegossene Wissensstand des viktorianischen Zeitalters und prägten die Vorstellungen von der Evolution des Lebens über viele Jahrzehnte. Bisher gab es keinen einzigen Führer, der dieses Denkmal der Wissenschaftsgeschichte für Laien erschloss. Das wollte ich ändern. Es würde mich freuen, wenn der kleine Band (oder das Ebook) mehr Menschen nach Sydenham führen würde – und sich auch vor Ort als nützlich erweist.

„Der viktorianische Vibrator“ klingt unanständig, ist es aber nicht. Es ist mein Blick zurück auf die vergessenen Nebenschauplätze, die skurrilen Blüten und absurden Anekdoten der Technikgeschichte von ca. 1780 bis 1930.

Im Kern geht es um die erste große Technikeuphorie. Zu einer Zeit, als alles möglich schien, wagten Menschen weitgehend bedenkenlos Dinge, über die wir heute lachen oder uns grauen mögen. Daher der Untertitel „töricht bis tödlich“, den man ruhig wörtlich nehmen kann. Es würde mich freuen, wenn Nerds ihren Spaß an dem Buch hätten – und es dann ihren weniger technisch interessierten Mitmenschen weiter gäben.

So wie ich das sehe, ist Technik-Journalismus eine Form der Kulturberichterstattung. Wäre toll, wenn Leser entdecken würden, dass es dabei letztlich gar nicht um Maschinen geht, sondern immer um Menschen. Das ist der Hintergedanke, vor dem ich das Buch geschrieben habe.

dat-schoenste„Dat Schönste am Wein“ geht auf eine Idee zurück, die Konrad Lischka und ich für einige Zeit ventilierten. Wir sprachen immer wieder über Ruhrgebiets-Kolumnen für SPON, trafen da aber auf kein Interesse. Es war Konrad, der schließlich mit dieser Zwei-Perspektiven-Geschichte und einem Verlagskontakt daherkam. Heraus kam ein Buch, in dem wir aus den sehr unterschiedlichen Perspektiven, die sich aus unserem Altersunterschied ergeben, unsere jeweiligen Ruhrgebiete thematisierten, ohne dabei die eher düsteren Erinnerungen und Themen zu umschiffen. Das Buch wurde auch deshalb nicht zu einer der üblichen Pott-Homagen, in denen alles romantisiert wird.

Anfang 2015 legte der Verlag das Buch noch einmal als günstigeres Taschenbuch auf, die edle Hardcover-Ausgabe ist aber noch erhältlich. Mich hat die Neuauflage vor allem auch deshalb gefreut, weil dadurch endlich auch das Ebook auf einen einigermaßen günstigen Preis gesenkt wurde. Was deutsche Verlage reitet, Ebooks zu Preisen anzubieten, als ginge es um Druckwerke, werde ich nie verstehen. Das verhindert nur ihren Erfolg.

spreadshirt2Meinen RuhrPur-T-Shirtshop habe ich ursprünglich nur für mich selbst gemacht. Lange Zeit stand nur ein Shirt im Shop, der nirgendwo verlinkt oder beworben war. Gemeint war das als Bekenntnis zu einer alten Heimat, die ich vor mehr als zwanzig Jahren verlassen habe und die mich doch bis heute prägt. Ich finde das RuhrPur-Motiv bis heute cool und habe es, als ich diese Webseite aufgesetzt habe, in zig Farbvariationen veröffentlicht.

Das Grüne hier trage ich selbst tatsächlich regelmäßig, was einem Qualitätstest gleichkommt: Sieht auch nach drei Jahren noch gut genug aus. Und man trägt etwas wirklich exklusives: Neben meinen Kindern und mir haben bisher erst fünf weitere Personen das Ruhr-Bekenntnis auf der Brust. Ist also kein Bestseller, aber umso besser. Feine Sache für alle, die gern mal anders sind als die anderen. Einfach mal reinschauen.